Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie gemeinsamen DFWR/VDS-Pressemitteilungen zum Thema Werksvermessung von Stammholz. Bitte navigieren Sie über die jeweiligen Überschriften zu den Detailinformationen.

>> Kurzbericht vom Arbeitskreis Werksvermessung am 16.03.2016
>> DFWR/VDS/BSHD-Pressemitteilung vom 27.07.2009: Einigkeit zur Fortführung des Arbeitskreises Werksvermessung
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 05.02.2008: DFWR/VDS-Arbeitskreis Werksvermessung: PTB muss Widersprüche bei der Zulassung der „rotierenden Kluppe“ erklären. Technische Zulassung ohne Freigabe als Abrechnungsgrundlage erfolgt
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 18.10.2007: Verfahren zur Vollkonturvermessung soll in die Rahmenvereinbarung Werksvermessung integriert werden
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 29.06.2006: Werksvermessung - DFWR benennt Ansprechpartner
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 24.02.2006: Österreichische Sägeindustrie lehnt Anwendung der Rahmenvereinbarung zur Werksvermessung ab
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 11.08.2005: Technische Anlagen zur Rahmenvereinbarung Werksvermessung online verfügbar
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 14.03.2005: DFWR und VDS einig über Messverfahren in der Werksvermessung
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 11.01.2005: DFWR und VDS erzielen Konsens über die Weiterentwicklung der gemeinsamen Standards zur Werksvermessung
>> DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 27.05.2004: Forstwirtschaft und Sägeindustrie befürworten Entwicklung eines wettbewerbsneutralen Standards für die Werksvermessung


DFWR/VDS-Pressemitteilung vom 24.02.2006

Österreichische Sägeindustrie lehnt Anwendung der Rahmenvereinbarung zur Werksvermessung ab - DFWR und VDS bestehen auf Gleichheit der Bedingungen für die Maßermittlung

Die Anwendbarkeit der deutschen Rahmenvereinbarung zur Werksvermessung auf Rundholzverkäufe nach Österreich stand im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Vertretern des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) und des Verbandes der Säge- und Holzindustrie (VDS) mit Repräsentanten der österreichischen Sägeindustrie am 14.02.2006 in Frankfurt.

DFWR und VDS halten die vor einem Jahr gemeinsam geschaffene Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz für eine Grundlage, die auch bei grenzüberschreitender Anwendung eine wettbewerbsneutrale Ermittlung der Volumina ermöglicht. Mit Blick auf den umfangreichen Export hält es die deutsche Forst- und Holzwirtschaft für erforderlich, dass auch im Ausland die Möglichkeit besteht Holz nach den Konventionen dieser Vereinbarung vermessen zu können.

Die österreichische Seite betrachtet die Einführung der Vereinbarung mit großer Skepsis. Neben grundsätzlichen handelsrechtlichen Bedenken werden insbesondere im Zusammenhang mit dem österreichischen Eichgesetz Umsetzungsprobleme gesehen, da das Eichrecht nicht mit der deutschen Rahmenvereinbarung kompatibel sei. Die österreichische Seite plädiert daher weiterhin für einen preislichen Ausgleich der Maßunterschiede.

DFWR und VDS stimmen darin überein, dass einheitliche Vermessungsusancen eine wesentliche Voraussetzung dafür sind, dass Holzpreise auch bei grenzüberschreitenden Warenströmen vergleichbar bleiben. Beide Verbände bauen darauf, dass die Umsetzung der Rahmenvereinbarung mit diesem Ziel fortgeführt werden muss und halten die praktischen und rechtlichen Probleme einer grenzüberschreitenden Anwendung der Rahmenvereinbarung für überwindbar.


 
 Weitere Informationen:

Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.
Geschäftsführer Stephan Schütte
DFWR Geschäftsstelle
Flerzheimer Allee 13
53125 Bonn
Tel.: +49 (0) 2 28- 6 19 63-0
Fax: +49 (0) 2 28- 6 19 63-21
eMail: dfwr-rheinbach@t-online.de
Website: http://www.dfwr.de
Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V.
Geschäftsführer Gerhard Heider
VDS Geschäftsstelle
Bahnstraße 4
65205 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 6 11- 9 77 06-0
Fax: +49 (0) 6 11- 9 77 06-22
eMail: vds@saegeindustrie.de
Website: http://www.saegeindustrie.de